Memo an mich

15.2.2006 von tulek

Sollte ich je dem öffentlichen Druck stattgeben und meine Autobiographie verfassen so sollte das Kapitel in dem ich über meine Arbeit in der Gartenabteilung einer Dependance einer großen Baumarktkette berichte mit “Blut und Boden” überschrieben sein. Denn darum geht es bei diesem Job: Dreck schleppen und sich selbst mit Schraubenziehern, Brecheisen, Paletten, Kakteen, Kunden, scharfkantigen Gegenständen, Eisengittern, Ketten und allem anderen verletzen.
Toll, wie wehleidig ich bin, oder?
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6 Responses to “Memo an mich”

  1. ela meint
    mit Firefox Firefox 1.0.7 unter Windows Windows 2000

    der klassische mann ist wehleidig :-)
    interessantes blog ich werde mich weiter umschauen wenn der aufbau auch lang dauert woran kann es liegen?

  2. tulek meint
    mit Firefox Firefox 1.5.0.1 unter Windows Windows 2000

    Danke für die Blumen, zum Seitenaufbau: ich tippe mal die Mischung aus grafischem Overkill und lahmen Server macht das Ganze etwas zäher, aber bisher hat’s mich persönlich noch nicht gestört.

  3. ela meint
    mit Firefox Firefox 1.0.7 unter Windows Windows 2000

    etwas zäh schmeichelt dem ganzen ein wenig *g*
    mir fällt es nur auf weil wir was das dsl angeht sehr fix unterwegs sind (6MB)
    verlobt mit IT´ler :-)

  4. tulek meint
    mit Firefox Firefox 1.5.0.1 unter Windows Windows 2000

    Also bei mir ist’s wirklich nur etwas zäh …, Bandbreite ist nicht alles ;).
    Sicherlich trägt zum Beispiel das Überschriften-Plugin zur Verzögerung bei, aber es gibt sehr viel langsamere Seiten. Ich hoffe die Ladezeit hält Dich nicht vom wiederholten Besuch ab… :)

  5. ela meint
    mit Firefox Firefox 1.0.7 unter Windows Windows 2000

    Nö das wird es nicht :-)

  6. Das Leben ist wie Zeichnen ohne Radiergummi » Globalisierung meint
    mit WordPress WordPress 2.0.2

    […] Achtung! Es kommt mal wieder Content .Auf dem Heimweg von der ungeliebten Arbeit habe ich immer einen Fußweg zu bewältigen (hin zur Arbeit übrigens auch, aber andersrum) und während ich meine 1000 Schritte tu’ habe ich Zeit über Gott und die Welt nachzudenken.Und heute habe ich mit einigen hastigen Gedanken das Schreckgespenst Globalisierung mal eben im Vorbeigehen (Grüße aus Kalau) tot gemacht, vernichtet, den Wind aus den Segeln genommen. Das Thema ist doch schon fast durch in hundert Jahren, maximal hundertfünfzig Jahren wird niemand mehr wissen warum wir so einen Wind darum gemacht haben/machen, weil der Iran uns alle in einen Atomkrieg gebombt hat und die Menschheit vom Antlitz der Erde getilgt istalle ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nehmen wir das Beispiel China, Werkbank der Welt, dort werden die Arbeitsbedingungen, Lohnentwicklung und Qualifikation(en) auch Stück für Stück besser, viele Billiglohnländer durchleben doch gerade das, was good ol’ Europe und god’s own country vor 200 Jahren vorweisen konnten: die industrielle Revolution. Natürlich arbeiten momentan viele Menschen in vielen Teilen dieser Welt für kargen Lohn und unter schlimmen Bedingungen, aber auch dort werden sich die Arbeitnehmer irgendwann stark genug fühlen bessere (und damit teurere) Arbeitsbedingungen einzufordern, natürlich haben die Landflüchtlinge keine Qualifikation um aufzubegehren und wenn warten die nächsten Landeier, aber dieser ganze Prozess ist doch endlich. Es ist jetzt gerade nunmal so, daß es Länder gibt in denen man für’n Appel und ‘n Ei schuftet, aber das ist der Ist-Zustand, historisch betrachtet eine kurze Periode, später wird sich das Ganze nivellieren, wahrscheinlich zu unseren Ungunsten, aber Homogenität wird wieder hergestellt werden. Und darum muss ich keine Angst vor der Globalisierung haben, in 2-4 Generationen ist diese ganze Diskussion hinfällig. Ich sage nicht, daß wir noch eine Entschärfung des Konflikts erleben, aber unsere Kinder und Kindeskinder. Und es wird schneller gehen als die Zeitspanne von der ersten Dampfmaschine bis zu Bismarcks sozialen Reformen, natürlich rücken dann bestimmt afrikanische Staaten als Billiglohnländer nach, aber mit dem Anfang dieser Diskussion ist ein Ende in Sicht und ich bin jetzt zuhause.Globalisierung […]

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